Pädagogik

Wie wir arbeiten

Wir arbeiten in unserem Kindergarten nach dem situationsorientierten Ansatz.

Erziehen heißt, das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Die Voraussetzung für eine gute Unterstützung und Begleitung sehen wir darin, Kinder in ihren Anliegen wahrzunehmen und anzunehmen.

Dabei ist es entscheidend, genau zu beobachten. Die Beobachtungen fließen in die Arbeit mit dem einzelnen Kind oder die Gruppe ein. Sie sind auch Grundlage für die Entwicklung von Projekten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kita-bayern.de.

 

Bewegung und Spiel sind uns wichtig

Kind mit BallBewegung und Spiel sind elementare Grundbedürfnisse der Kinder. Ihnen räumen wir in unserem Kindergarten den größtmöglichen Raum ein.

In der Bewegung und im Spiel sammeln die Kinder Erfahrungen mit sich selbst, mit anderen Kindern, Erwachsenen und ihrer Umwelt. Das heißt: Sie lernen ihren eigenen Körper kennen, eigene Fähigkeiten und Grenzen, und erfahren ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Die Kinder lernen Kontakte zu knüpfen, sich zu einigen und Kompromisse zu schließen, Konflikte angemessen auszutragen und soweit notwendig auszuhalten.

Durch den Umgang mit verschiedensten Materialien und Gegenständen, begreifen sie deren Funktion und Beschaffenheit und lernen darüber hinaus Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten zu verstehen. Deshalb ist es uns wichtig, für Spiel und Bewegung unterschiedliche Räume und Materialien anzubieten, beispielsweise eine Kuschelecke, um sich zurückzuziehen, Kletter- und Hangelmöglichkeiten in den Gruppen, der Turnhalle und im Garten, Verkleidungsutensilien, Schminke und große Spiegel für Rollenspiele, Werkzeuge und Werkraum für handwerkliche Betätigung.

Die Erzieherin sorgt für den notwendigen Freiraum, damit sich vielfältige Spielformen wie Rollenspiel, Spiele mit festen Regeln, Malen, Werken, Konstruieren und Spiele im Freien entwickeln können. Sie gibt Anregungen und stellt sich als Spielpartner zur Verfügung.

 

Die Kinder mit dem Christsein vertraut machen

Unser Kindergarten befindet sich in kirchlicher Trägerschaft und versteht sich als ein wichtiger Teil der Gemeinde. Deshalb hat die Religionspädagogik einen hohen Stellenwert in unserer Arbeit. Sie orientiert sich wie alle andere pädagogische Arbeit an den Lebensthemen der Kinder, ihren Sorgen und Nöten, ihren Freuden und ihrem Leid, ihrer Neugier und ihrer Offenheit. Sie unterstützt und begleitet Kinder in der Auseinandersetzung mit den elementaren und lebenswichtigen Fragen und macht ihnen Mut, ihr Leben in Vertrauen auf Gott zu gestalten.

Im Mittelpunkt unseres religionspädagogischen Handelns steht dabei:

  • mit den Kindern christliche Werte zu leben wie Vertrauen, Vergebung, angenommen sein und Liebe,
  • auf diesem christlichen Hintergrund ihren Fragen zu begegnen,
  • biblische Geschichten, Gebete und Lieder zur Unterstützung anzubieten,
  • und gemeinsam mit ihnen den Sinn christlicher Feste, Feiern und Symbole aufzuspüren und zu erleben.

Selbstverständlich geschieht dies in der Achtung vor anderen Religionen und Glaubensüberzeugungen.

 

Inklusion

"Es ist normal verschieden zu sein!"

2009 veröffentlichte die deutsche UNESCO Kommission die von allen Bundesländern unterzeichneten Leitlinien für inklusive Bildung. Inklusive Bildung bedeutet, dass alle Menschen die gleiche Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen.

Das Recht auf Bildung ist in der Konvention mit dem Recht auf Partizipation, d.h. Teilhabe verbunden. Somit wird deutlich, dass Bildung auf soziale Eingebundenheit angewiesen ist und deshalb in inklusiv arbeitenden Regeleinrichtungen angemessener umgesetzt werden kann.

Auch in den bayerischen Leitlinien für Bildung und Erziehung mit dem Titel "Gemeinsam Verantwortung tragen" kommt der Inklusion ein hoher Stellenwert als Querschnittsthema für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit zu. Der Maluki-Kindergarten verpflichtet sich den Weg zu gehen der die Partizipation aller Kinder an Spiel und Lernen erhöht und versucht Barrieren abzubauen.

Weitere Informationen entnehmen sie unserer Konzeption.